Auf Grund der Ausgangssperre wegen der Covid-19 Pandemie ist hier die Luft so sauber geworden, dass der Blick nach Vélez-Málaga so klar ist, wie sonst nur nach einem reinigenden Regen!
Erdeben sorgt für Schrecken
Um 5:22 Uhr war gestern für einige Bewohner von Torre del Mar und Umgebung die Nacht zu Ende. Besonders die, welche in den Hochhäusern wohnen, wurden ordentlich durchgeschaukelt. Im Mittelmeer auf der Seite Afrikas gab es ein recht heftiges Beben von 6.3 auf der Richterskala. Es reichte aus, um die Gebäude an der Küste in Bewegung zu setzen, und zwar so sehr, dass sogar Gegenstände aus Schränken fielen, sich Fliesen von den Wänden lösten und sich so mancher Riss bildete. Andere dagegen, so wie wir persönlich in unserem kleinen Häuschen auf dem Lande, haben gar nichts oder nur ein Rumpeln von dem Beben mitbekommen. Auch Hund und Katze hat dieses Beben nicht aus der Nachtruhe gebracht. Und entsprechend waren auch die Reaktionen bei Instagram & Co, von beinahe Panik bis zu „ich hab nichts gemerkt“.
Fotoausstellung: Solo la nada
Gestern fand die Vernissage zur Fotoausstellung ‚Solo la nada‘ statt. Veranstaltet wird sie von der Stadt Vélez-Málaga gemeinsam mit dem Colectivo Enfoques. Der Ausstellungsort ist das Centro de Arte Contemporáneo de Vélez-Málaga „Francisco Hernández“ in der Calle Félix Lomas Nr. 27. Das Thema basiert auf dem Gedicht ‚Delirio del incrédulo‘ der in Vélez-Málaga gebürtigen María Zambrano.
Monstera zum Genießen
Manchmal benötigt man einen kleinen Anstoß, um sich an etwas Neues zu wagen, besonders wenn es um die Frage geht, ob etwas genießbar ist oder nicht. So ging es uns mit der Monstera, die bei uns im Campo am Straßenrand wächst. Die Früchte sehen ja schon faszinierend aus, aber auf die Idee sie zu essen sind wir eher nicht gekommen, bis unser spanischer Nachbar uns erzählte, dass sie sehr lecker seien und wir sie durchaus probieren sollten. Doch noch immer haben wir uns nicht so recht getraut. Wir waren uns einfach noch nicht sicher, was davon nun essbar ist und was nicht. Irgendwas vom Inneren sollte es jedenfalls sein. So haben wir sie erst einmal liegen gelassen.
Fotoausstellung Tormentas
Endlich habe ich es geschafft, die kleine aber feine Ausstellung des Fotographen Carlos Castro zu besuchen, die zur Zeit im Hospital Comarcal de la Axarquía stattfindet. Dort zeigt er Fotos von Wolken, Blitzen und Stimmungen passend zum Thema Gewitter. Dabei wird deutlich, dass er tatsächlich der reinste Wetterjäger ist. Nicht nur die grandiosen Wolkenformationen fotografieren sich nicht von alleine, sondern besonders die beeindruckenden Blitze benötigen eine ordentliche Portion Geduld. Wer schon einmal versucht hat, einen Blitz zu fotografieren, weiß was dies bedeutet.
Die Ausstellung ist noch bis zum 16. November zu sehen. Und wer das nicht schafft, kann diese und andere Gewitterbilder von Carlos Castro auf seinen Internetpräsenzen sehen.
Fiesta de la Cerveza y Día del Turista
Gestern gab es in Torre del Mar am Tag der Touristen ein Bierfest. Dazu wurde die Avenida Toré Toré gesperrt und alle Restaurants, Cafés und Bars hatten Bierausschank im Freien. Dazu wurden an beiden Enden der Straße je eine Bühne für Musik und Tanzdarbietungen aufgestellt. Dort konnte man den Internationalen Shanty Chor Costa del Sol hören, sowie die Schüler verschiedener ansässiger Flamenco-Schulen bewundern.
El Mar – Fotoausstellung
Während des ganzen August hängen im Tourismusbüro in Torre del Mar Fotos zum Thema Meer von Mitgliedern des Colectivo de fotografía contemporánea de la Axarquía, ENFOQUES. Erneut zeigt sich die fotografische Varietät, die sich in dieser Gruppe von Fotografen verbirgt. Andererseits auch die Vielfalt der Motive, die sich aus einem einzigen Begriff ergibt. Daraus wurde ein pittoresker Mix aus faszinierenden Stilleben, intensiven Schwarzweissfotos, lebendigen Landschafts- und Portraitaufnahmen bis zu phantastischen Retouschen und unglaublichen Sternenhimmeln.
Caballos Libres – Bilder von Javier Navarta
Endlich habe ich die Zeit gefunden, diese kleine aber feine Ausstellung mit Werken von Javier Navarta zu besuchen. Dem Thema entsprechend stellen alle Bilder Szenen mit Pferden dar, von einfachen Studien bis fantasievollen Gemälden, die zum Gedanklichen Verweilen einladen, am besten bei einem guten Cafe con Leche.
Artis Moclinetum
Zur Zeit läuft im Ausstellungssaal des Moclinejer Rathauses die Ausstellung Artis Moclietum mit Werken von sieben ansässigen Künstlern. In dem angenehm hellen Raum ist genug Platz, um von jedem einzelnen Maler eine angemessene Auswahl hängen zu können, damit sich die Besucher ein Bild von ihnen und ihrem Stil machen können. Dabei ist bemerkenswert, dass die meisten der Künstler keine Spanier sind, was wieder einmal verdeutlicht, wie beliebt die Costa del Sol und insbesondere die Axarquía bei Künstlern aus ganz Europa ist.
Mandelblüte!
Alle Jahre wieder ist es soweit, die Mandeln blühen! Obwohl schon so oft gesehen, sind sie doch jedes mal eine Augenweide. Also, wer noch nicht los gezogen ist, noch kann man sie bewundern!