Sehenswürdigkeiten in Torrox-Costa und Torrox

Wie bei vielen Städten und Dörfern der Costa del Sol reicht die Geschichte der Stadt Torrox zurück bis zu den Römern und umfasst alle dazwischen liegenden Epochen. So finden sich auch Sehenswürdigkeiten aus allen Zeiten, nur die Spuren der maurischen Ära sind in der Regel nur noch im allgemeinen Erscheinungsbild der Stadt zu erkennen. Aus jener Zeit stammen die typischen verwinkelten Gässchen und ein paar erhaltene maurische Torbögen. Die Moschee wurde, wie so oft, in eine Kirche umfunktioniert, sowieso entstamen die meisten historischen Bauwerke mehr der Christlichen Zeit aus dem 17. bis 19. Jahrhundert.

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Mirador Balcón del Mediterráno

Super modernes High-Tech-Design im sonst so konservativen Torrox-Costa. Kein Wunder, dass diese neue Aussichtsplattform auf geteilte Resonanz stößt. 20 Stahlseile halten eine 150m2 große Plattform an 5 massiven Trägern. Ein durchbrochenes Sonnendach, ein Glasboden, der den Blick auf römische Ruinen freigibt und die Aussicht wie an der Reling eines großen Dampfers prägen diese auffallende Konstruktion. Erstaunlicher Mut zur Moderne in der sonst oft einfallslosen architektonischen Welt der Axarquía.

Tranvía – Die neue Straßenbahn in Vélez-Málaga

So wird sie aussehen, die neue Straßenbahn, die Torre del Mar und Vélez Málaga verbinden soll. Auf dem großen Parkplatz und Feria-Gelände in der Nähe des Einkaufszentrums konnte man sich ein erstes Bild von der Tranvía machen. Der Eindruck ist sehr modern und komfortabel. Auf einer Schautafel war ersichtlich, dass dieses Projekt der Straßenbahn in Vélez-Málaga nach Meinung der technischen Beauftragten der Stadt, des Landes Andalusien und sogar der Europäischen Union ideal für die spätere Einbindung in die geplante Eisenbahnstrecke entlang der gesamten Costa del Sol wäre. Interessanterweise wurde auch darauf hingewiesen, dass durch dieses Straßenbahn-Projekt der Avenida Rey Juan Carlos I keinerlei Schaden zugefügt werde, sondern diese im Gegenteil modernisiert und renoviert würde. Auch würde die Bahn nicht in die Altstadtteile von Vélez führen, da diese aufgrund ihrer baulichen Beschaffenheit nicht geeignet wären. Aus demselben Grunde führen auch keine Busse in diese Stadtteile.

Wann soll sie fertig werden? Nach Auskunft der freundlichen Dame an der ausgestellten Tranvía wird es wohl nächstes, vielleicht sogar übernächstes Jahr werden. Den ersten Fahrschein, den Besucher schon jetzt bekommen haben, sollen sie jedenfalls gut aufbewahren!

Sehenswürdigkeiten in Torre del Mar

Am Paseo Maritimo steht eine große Tafel, auf der die Sehenswürdigkeiten von Torre del Mar aufgezählt sind, insgesamt 9 Stück. Viel ist es ja nicht, und aus der Liste kann auch noch einiges übergangen werden. So reduziert sich die Liste auf wenige, wirklich sehenswerte Dinge, wobei die restlichen trotzdem erwähnenswert sind. Betrachten wir die Liste nun etwas näher und kommen gleich zum ersten Punkt:

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Torrox-Costa & Torrox-Pueblo

Torrox Costa ist ein weiterer der vier großen Küstenorte der Costa del Sol Oriental. Es ist der Küstenbereich von Torrox Pueblo und hat eine lange Geschichte, die auch wieder bis zu den Römern zurück reicht. Wie all die anderen Touristen-Zentren Spaniens an der Küste, war Torrox Costa bis in die 70er Jahre hinein ein kleines verschlafenes Fischerdorf. Aber dann setzte auch hier der Bauboom ein und es entstand eine der großen deutschen Enklaven in Süd-Spanien. Torrox Costa ist besonders beliebt wegen des schönen Strandes und wegen des reichhaltigen kulinarischen Angebots entlang der Strandpromenade. Es kann sich auch rühmen, der erste Ort in der Axarquía mit einem großen luxuriösen Touristen-Hotel zu sein.

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Torre del Mar – Nicht hübsch, aber…

Torre del Mar, östlich von Málaga gelegen, Stadtteil von Vélez-Málaga, der Hauptstadt der Axarquía. Ursprünglich ein Verteidigungsvorposten von Vélez-Málaga und, wie eigentlich alle Orte an der Küste, ein kleines Fischerdorf, außerdem Standort einer der großen Zuckerfabriken der Larios-Familie. Heute ist es eines der großen Touristikzentren der Costa del Sol-Oriental. Dabei handelt es sich nicht um den berüchtigten Hotel-Tourismus, sondern hauptsächlich um spanische Hitze-Flüchtlinge aus dem andalusischen Inland, die den im Sommer bis zu 50º heißen Städten wie Córdoba oder Sevilla entfliehen. So steigt im August die Bevölkerungzahl der Stadt um ein Vielfaches auf weit über 100.000 Menschen. Die meisten von ihnen wohnen in eigenen oder gemieteten Ferienwohnungen in den vielen ausgesprochen unattraktiven Hochhäusern der 70er Jahre. Im Winter kommen dann die Kälte-Flüchtlinge aus dem Norden Europas, welche die milden Winter-Temperaturen dieser Region genießen. Inzwischen steigt aber auch die Zahl der so genannten Residenten, Menschen aus Europa, die sich in diesem Bereich Andalusiens ein ruhigeres und oft gesünderes Leben erhoffen.

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Fuente de Europa

Am Samstag, den 28. 9. 2002, wurde in Nerja ein neues Denkmal eingeweiht, der Fuente de Europa, ein monumentaler Brunnen, der den Mitbürgern die Idee des vereinten Europa näherbringen soll. Der Brunnen besteht aus einer 3 Meter hohen Säule, die aus einzelnen Steinblöcken zusammengesetzt ist, die von den verschiedenen Staaten der Europäischen Union gestiftet worden sind. Um die Säule herum ist ein Ring aus Steinen der Provinzen Andalusiens. In der Säule befindet sich außerdem noch ein Block der Stadt Nerja, eine besonders passendes Exemplar, es ist ein Stück Tropfsteinhöhle! Das Konzept für diesen Brunnen stammt von dem österreichischen Künstler und Autor Walter J. Zupan der hier an der Costa del Sol mit seinem Buch GOLDENE WORTE von den Mauern der ALHAMBRA bekannt geworden ist. Schon im Jahre 1997 hatte er in Oberwaltersdorf, Österreich, ein solches Denkmal errichtet. Nerja ist nun die zweite Stadt, in der ein gleichartiges Monument aufgestellt wurde. Mit der Initiative des Stadtrates Dr. Wolf Dietrich Graeber und des Bürgermeisters José Alberto Armijo Navas wurde dieses Projekt im Jahre 2001 vom Stadtrat Nerjas einstimmig beschlossen, eine Seltenheit in Nerja!

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Tiere auf Andalusiens Straßen

Es macht doch immer wieder Freude, durch die schönen Landschaften Andalusiens zu fahren, sich der wundervollen Natur zu erfreuen und Ausschau nach den exotischsten Tieren und Pflanzen zu halten. Oft muss man seine Fahrt kurz unterbrechen, weil die Straße von einer Herde Schafe oder Ziegen versperrt wird. Dabei ist es doch erstaunlich, was man sonst noch auf dem Asphalt an Tieren finden kann, besonders wenn man sich auf den etwas abgelegeneren Wegen befindet.

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El Camaleón – Ein seltsamer Gast

Das Chamäleon kann man hier noch relativ häufig zu Gesicht bekommen und es ist immer wieder begeisternd, diese Tiere einmal aus der Nähe zu betrachten. Manchmal hat man sogar das Glück, dass dieser seltsame Gast einen Hausbesuch macht. Sie sind zwar eigentlich scheu, doch auf Grund mangelnder Geschwindigkeit und zu großem Vertrauen in ihre Tarnung ist es relativ leicht möglich, diese Wunderwerke genauer anzusehen. Unglaublich, wie diese Kletterkünstler einen nie aus dem Auge verlieren, zumindest aus einem, während sie mit dem anderen den Weg erkunden. Faszinierend auch ihre Art der Fortbewegung, immer leicht schwingend, ein Blatt imitierend, kommen sie langsam aber sicher vorwärts, zwei Schritt vor, einen zurück. Letztendlich mussten wir unseren Gast aber wieder von unserer Terrasse an einen sicheren Ort bringen, sonst hätten ihn unsere Katzen früher oder später doch noch gefunden.

Die Dampfmaschine – Erinnerungsstück aus alten Zeiten

1845 erbaute der Geschäftsmann und Botaniker Ramón de la Sagra auf den Ruinen einer uralten Mühle die erste Rohrzuckerfabrik in Spanien. Später wurden in Torre del Mar und in anderen Teilen der andalusischen Mittelmeerküste weitere Fabriken errichtet. Damit begann für den jahrtausendealten Rohrzuckeranbau ein neues glanzvolles Zeitalter.

Die hier ausgestellte Dampfmaschine wurde 1900 von José Larios erworben und zu Kosten der Abteilung für Tourismus und Sport der Landes-regierung von Andalusien restauriert. Über mehrere Jahrzehnte hinweg mahlte sie das Zuckerrohr, welches in der fruchtbaren Ebene von Vélez angebaut wurde.

Heute steht sie vor dem Rathaus in Torre del Mar als historisches Denkmal in Erinnerung an eine Bodenbestellung, die kulturell tief mit der Axarquía verwurzelt ist.

Erinnerungsstück aus alten Zeiten

1845 erbaute der Geschäftsmann und Botaniker Ramón de la Sagra auf den Ruinen einer uralten Mühle die erste Rohrzuckerfabrik in Spanien. Später wurden in Torre del Mar und in anderen Teilen der andalusischen Mittelmeerküste weitere Fabriken errichtet. Damit begann für den jahrtausendealten Rohrzuckeranbau ein neues glanzvolles Zeitalter.

Die hier ausgestellte Dampfmaschine wurde 1900 von José Larios erworben und zu Kosten der Abteilung für Tourismus und Sport der Landes-regierung von Andalusien restauriert. Über mehrere Jahrzehnte hinweg mahlte sie das Zuckerrohr, welches in der fruchtbaren Ebene von Vélez angebaut wurde.

Heute steht sie vor dem Rathaus in Torre del Mar als historisches Denkmal in Erinnerung an eine Bodenbestellung, die kulturell tief mit der Axarquía verwurzelt ist.

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