Ein Besuch in Cómpeta

Treppenaufgang in CómpetaAm Wochenende haben meine Frau und ich zusammen mit guten Freunden Cómpeta besucht. Unser Anlass war der 3 Walkabout, der am 1. und 2. Mai dort stattfand. Doch zunächst setzten wir uns am Ortseingang in eine klassische Tapa-Bar und genossen die leckeren Kleinigkeiten um uns zu stärken. Es war ein angenehmer Frühlingstag und wir freuten uns auf den kleinen Spaziergang durch den Ort.

Der dritte Walkabout durch Cómpeta war ein praktischer Anlass für uns, denn zum einen interessieren wir uns grundsätzlich für alles, was mit Kunst zu tun hat, und sind dann meist gespannt, ob es auch unserem Geschmack entspricht. Eine solche ‚Sammelveranstaltung‘ hat immer den ungemeinen Vorteil, dass meist für jeden Geschmack etwas dabei ist. Und genau so war es auch hier wieder.

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1. – 2. Mai 2010: Kunst-Rundweg in Cómpeta

Am 1. und 2. Mai findet in Cómpeta zum dritten Mal der CompetaArt Walkabout statt, ein Rundweg durch Ateliers und Galerien verschiedener Künstler des Ortes. Diese Art der Künstlerpräsentation gibt es ja inzwischen in vielen Städten, und das mit gutem Grund, denn es ist eine der ansprechendsten Methoden, interessierte Besucher zu den Künstlern zu bringen. Zur Zeit ist noch keine Karte des Rundweges im Internet erhältlich, aber sobald ich sie entdeckt habe, werde ich einen Link in diesen Eintrag setzen.

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La Axarquía (1) – Ein kleines Stück voll Andalusien

La Axarquía, ein ganz besonderes Stück Andalusiens, in dem alles zu finden ist, was dieses Land so typisch macht, und über dessen Hauptstadt Cervantes in seinem Buch Don Quichote de la Mancha schrieb: „Dank sei Gott, meine Herren, dass er uns in eine so schöne Gegend geführt hat! Denn wenn ich mich nicht irre, ist die Erde, auf der wir hier gehen, die von Vélez-Málaga…“ Schroffe Berge, bis 2000 Meter hoch, sanfte Hügel, uralte Olivenbäume, weitläufigen Mandelplantagen, wilde Bäche, ein schöner See und natürlich die allgegenwärtigen weißen Dörfer. Und das alles auf einer relativ kleinen Fläche von etwas mehr als 1000 Quadratkilometern.

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Ruta de la Axarquía

Nach all den interessanten Routen der Junta de Andalucía, kam mir die Überlegung, eine komplette Rundfahrt zusammenzustellen, die einen möglichst umfassenden Überblick über die landschaftliche Vielfalt der Axarquía gibt. Wo und wann eine Pause eingelegt werden soll, hängt davon ab, wie flott beziehungsweise gemütlich die Tour gefahren wird. Aber das ist kein Problem, denn in jedem Ort gibt es Möglichkeiten zur Genüge, einen kleinen oder größeren Imbiss zu sich zu nehmen.

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Ruta del Sol y del Vino

Soll die Autobahn wieder Startpunkt der Route werden, verlässt man diese in Nerja und fährt zunächst hinauf nach Frigiliana. Diesem idyllischen Ort sollte in jedem Fall ein kleiner Spaziergang gewidmet werden, allerdings ist es empfehlenswert, frühzeitig dort einzutreffen, um noch einen günstigen Parkplatz zu ergattern. Frigiliana ist wohl das gepflegteste der ‚weißen Dörfer‘ an der Costa del Sol, und hat dafür auch schon einen Preis gewonnen. Ein Abstecher in das Centro Cultural in der Casa de Aperos ist empfehlenswert. Nach diesem Spaziergang geht es zurück zur Autobahn in Richtung Málaga, doch gleich die nächste Abfahrt wieder herunter nach Torrox-Pueblo. Ein kleiner Abstecher in die Altstadt ist möglich und danach geht es in die Berge Richtung Cómpeta. Es folgt eine wunderschöne Strecke entlang einer der vielen Hügelketten mit atemberaubenden Ausblicken in die Täler rings herum. Jetzt wird klar, warum die Route nach Sonne und Wein benannt wurde, denn überall finden sich die hier üblichen Felder mit den niedrigen, dicht am Boden wachsenden Weinstöcken. Dazwischen Olivenhaine und ab und zu wildes Brombeergestrüpp, an dem im Sommer reife Früchte zum Naschen einladen.

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