Seit diesem Jahr gibt es an einigen Stränden der Axarquía neue Reinigungsfahrzeuge. Sie wirbeln so gut wie keinen Staub auf und hinterlassen einen sauber und glatt gekämmten Strand. Chic!
Nachrichten & Kultur
Hubschraubereinsatz
Am Samstag hat der Einsatz eines Löschhubschraubers wohl schlimmeres verhindert. Wenn ich es von der Ferne richtig sehen konnte, hat es in den Baumschulen des Ingenio-Gartencenters heftig gebrannt. Offensichtlich konnte die Feuerwehr selbst das Feuer nicht ausreichend bekämpfen, denn nach einiger Zeit erschien ein Löschhubschrauber. Zunächst hat er sich ein Bild von der Lage gemacht, danach ist er mindestens zweimal Wasser holen geflogen und hat mit seinem Einsatz verhindert, dass sich die Flammen weiter gefressen haben. Ich denke der Einsatz war auch so dringend, da sich das Feuer sonst bis zur nahe gelegenen Tankstelle hätte ausbreiten können. Beruhigend zu wissen, dass die Brandbekämpfung hier mit den modernsten Mitteln erfolgt. ERGÄNZUNG: Inzwischen gab es noch ein weiteres Feuer in Vélez-Málaga, dabei konnte ich sehr schön einen Hubschrauber beim Wasser holen beobachten.
Paseo Maritimo in Torre del Mar wird renoviert
Mittlerweile ist ein großer Teil des Paseo Maritimo in Torre del Mar soweit fertiggestellt, dass man sich ein schönes Bild davon machen kann, wie er am Ende der Renovierungs- und Verbesserungsarbeiten aussehen wird. Im Mittelteil sind sowohl der Radweg als auch die neuen Spazierwege durch die Grünanlagen fertig. Die alten Bänke wurden erfreulicherweise runderneuert und wieder aufgestellt und am Radweg wurden schon die ersten Palmen gepflanzt.
Folgen der Kältewelle in der Axarquía
Die frostige Kältewelle, die über ganz Europa eingebrochen war, hatte auch die Axarquía erreicht. Zwar lagen hier die Tiefsttemperaturen offiziell bei 0,6º (am 4. Februar laut www.malagawetter.de), aber wenn nachts von den schneebedeckten Bergen die kalte Luft die Täler herunterfloss, sank das Thermometer dort locker in den Frostbereich. Zugefrorene Autoscheiben kurz vor Sonnenaufgang haben dies eindeutig belegt. Inzwischen sind auch die Folgeschäden an den Avokadobäumen deutlich zu sehen. Teilweise sind ganze Plantagen wie abgestorben, oft, zum Glück, nur einzelne Bäume oder Teile davon. Laut der Asociación Agraria de Jóvenes Agricultores (Asaja) de Málaga ist besonders das Tal um den Río Vélez betroffen. Insgesamt hat die Kältewelle der Landwirtschaft in der Provinz Málaga einen geschätzten Schaden von ca. 11 Millionen Euro beschert. Als ob die Bauern hier nicht schon genug Probleme haben. Die erfrorenen Plantagen sind jedenfalls ein trauriger Anblick.
Jazz in Torre del Mar
Am 22. Dezember 2011 fand im A-free-Ka eine erste Jazz Jam Session statt. Eine klasse Gruppe aus Gittarre, Bass und Schlagzeug sorgte für eine gute Grundlage, der sich dann verschiedene andere Musiker anschlossen, unter anderem ein sehr guter Trompeter und ein origineller Flötist. Es hat richtig Spaß gemacht! Die Atmosphäre hat gestimmt, die Musik war gut und dazu noch ein frisch gezapftes Weizenbier – ich hoffe es gibt eine Fortsetzung und guter Jazz kommt endlich auch nach Torre del Mar!
Como pez en el agua
Wie ein Fisch im Wasser, so ist die Ausstellung von Simone Wiener betitelt, die gerade in Nerja stattfindet. Und das nicht nur wegen der ansprechenden Bilder von Fischschwärmen in blauem Wasser, denn sie bilden nur einen Teil der Ausstellung. Mehr wohl als Metapher für ihr Gefühl, wenn sie sich in der bunten Welt Andalusiens oder den schrillen, oft kitschigen Farben Mexicos gebadet hat. Und ihre Werkschau hier in Nerja spiegelt dieses Gefühl eindeutig wieder. Auffällig wir dies in den Bildern, die nach einer Mittelamerika-Reise entstanden sind. Besonders in Mexico ist Buntheit ein muss, dazu bestimmte Figuren und Symbole, die sich jetzt in den ausgestellten Bildern wiederfinden.
Reina de las Fiestas y Caballero de Nerja 2011
Am Dienstag, den 27. September 2011, habe ich mehr zufällig mit einigen Freunden einer Veranstaltung im Hotel Marinas de Nerja beigewohnt: La Fiesta de Presentación de la Revista LA GALA y de la Presentacion Oficial de los Candidatos y Candidatas a Reina de las Fiestas y Caballero de Nerja 2011. Unter großem Aufwand und mit deutlicher Verspätung wurden auf einem eigens im Garten des Hotels installierten Catwalks die dreizehn Kandidaten vorgestellt. Zunächst die Herren und danach die Damen, abgelichtet von einigen Pressefotografen und bewundert von einem geladenen Publikum aus wichtigen und weniger wichtigen Persönlichkeiten der Stadt Nerja. Im Anschluss trat die Gruppe Plaza Sur aus Málaga auf, drei junge Sänger, die gerade ihr erstes Album herausgegeben hatten und zwei Stücke daraus vortrugen.
Das „kleine Wunder“ von Torrox-Costa
Alle Jahre wieder, und oft nicht nur einmal, wird der Strand von Torrox-Costa von der stürmischen See einfach ins Meer gespült. Dieses Mal war es besonders heftig. Wie die Aufnahmen zeigen, wurde der Sand an manchen Stellen bis zum Paseo Maritimo abgetragen. Wie jedes Jahr wurden auch wieder die Proteste laut, dass endlich eine dauerhafte Lösung gefunden werden muss. Ob es die jemals geben wird, ist fraglich. Aber sie haben es erneut geschafft. Pünktlich zur Hauptsaison ist der Strand wieder da. Vielleicht ein bisschen kleiner als letztes Jahr, aber man kann sich wieder auf die Liegen in der Sonne legen, die sich vor Kurzem noch auf dem Paseo gestapelt haben.
Und hier die weiteren Fotos …
10 Jahre Bahía de Tanit
Am 17. Juni feierte das Chiringuito Bahía de Tanit in Torre del Mar sein zehnjähriges Bestehen. Ein guter Grund, der Einladung zu folgen und einen schönen Abend dort zu verbringen. Mit seiner wundervollen Lage direkt auf dem Strand am Ende des Paseo Marítimo und seinem angenehm modernen Ambiente bietet die Bar alles für einen gemütlichen Drink zu zweit oder in netter Gesellschaft. Auch die kleinen Snacks zwischendurch, welche aus dem Tanit Restaurant stammten, waren ein Genuss. Also, einfach zu empfehlen. Mehr Fotos hier:
Wasser satt
Das war wohl einer der regenreichsten Winter hier in der Axarquía. Und selbst jetzt, Anfang Juni, hat es hier einen weiteren heftigen Schauer gegeben. Im Río Vélez läuft immer noch Wasser und die Stauseen der Costa del Sol sind bestens gefüllt. Zwei regenreiche Winter hintereinander ist ja üblich, dazwischen rund sieben trockene Jahre, so konnte ich es jedenfalls die letzten Jahren hier beobachten. Doch auch hier wandelt sich scheinbar das Klima. Gefühlt sind selbst die nassen Winter nicht mehr so kalt, dafür aber länger. Schnee gibt es auf dem Maroma nur noch relativ selten, dafür aber bis in die niederen Regionen. Und meist ist er schnell wieder weg. Aber wie gesagt, das ist mein persönlicher Eindruck.